This is the third and last part of Opernwelt Berlin, a little tour I put together to places in Berlin where classical composers have lived (and died) and celebrated their greatest success (and failure), and where opera has been performed (and renewed). It’s in easy German.

Die Komische Oper, Behrenstraße 55-57

Die Komische Oper ist zwar die kleinste Oper Berlins (1.190 Plätze), aber auch die jüngste (als Komische Oper eröffnet: 1947). Von allen Opernhäusern Berlins zieht sie auch das jüngste Publikum an. Die Oper gibt regelmäßig Kinderopern. Das Repertoire der Komischen Oper stützt sich auf Verdi, Puccini, Händel, Gluck und Mozart. Alle Werke, auch italienische oder französiche Opern, werden auf Deutsch gesungen.

 

Neuköllner Oper, Karl-Marx-Str. 131-133

Die Neuköllner Oper ist ein kleines, experimentelles Haus, das Schauspiel und alternatives Musiktheater präsentiert: Operette, Revue, Musical, neue Opern. Es existiert seit 1972 und hat seine feste Bühne hier auf der Karl-Marx-Straße seit 1988.

 

 

Lortzings Sterbehaus, Luisenstraße 53, 10117 Berlin

Hier starb im Jahre 1851 der deutsche Opernkomponist Albert Lortzing, fünfzigjährig und verarmt. Er schuf die deutsche Spieloper, oftmals humorvoll und romantisch. Zu den beliebtesten Werken auf den deutschen Bühnen zählen “Zar und Zimmermann”, Undine” und “Der Wildschütz.” Er unterstützte die demokratische Revolution von 1848 und schrieb die politische Oper “Rolands Knappen”, eine Satire auf den preußischen Militarismus. Im Tiergarten steht ein Denkmal Lortzings.

 

 

Sibeliuses Wohnhaus, Marienstraße 4

Der finnische Komponist Jean Sibelius studierte von 1889 bis 1890 in Berlin. Er schrieb sinfonische Musik und das berühmte Violinkonzert op. 47. Für die Stimme komponierte er “Luonnotar” op. 70 für Sopran und Orchester. Seine einzige Oper heißt “Die Jungfrau im Turm” aus dem Jahre 1896.

 

 

 

 

 

Glinkas Sterbehaus, Französische Straße 8

 

An dieser Stelle stand das Sterbehaus des russischen Komponisten Michail Iwanowitsch Glinka. Er stammte aus Nowospasskoje bei Smolensk, hörte bis zu seinem 6. Lebensjahr nur die Kirchenglocken, das Singen seines Kindermädchens und der Vögel. Auf einer Mailand-Reise lernte er Felix Mendelssohn kennen. Er komponierte 1836 die erste russische Nationaloper “Ein Leben für den Zaren”. Ihr folgte “Szene an der Klosterpforte” und 1842 die Oper “Ruslan und Ljudmila”. Im Jahre1856 reiste er nach Berlin, um die Musik Bachs zu studieren. Hier erkrankte und starb er ein Jahr später.

 

 

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