Opernwelt Berlin is a little tour I put together (three parts, auf Deutsch!) to places in Berlin where classical composers have lived (and died) and celebrated their greatest success (and failure), and where opera has been performed (and renewed).

I am preparing an actual map with markers which will guide you to the historical places when you visit Berlin. Stay tuned.

Richard-Wagner-Denkmal, Tiergartenstraße

Das Richard-Wagner-Denkmal im Tiergarten-Park an der Tiergartenstraße, gegenüber der indischen Botschaft. Es steht hier seit dem 1. September 1903. Der berühmte Maler Adolph Menzel hielt eine Festrede bei der Einweihung. Der Sockel trägt Motive aus Wagners Opern. Das Geld für das Denkmal gab der Kosmetikproduzent und Sänger Ludwig Leichner, der die erste bleifreie Bühnenschminke erfunden hatte. 1987 baute man ein Glasdach über das Denkmal, um es vor Regen und Schnee zu schützen.

 

 

Gendarmenmarkt

Das Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt, eröffnet am 26. Mai 1821. Zwei Monate später, am 18. Juni, wurde hier die Oper “Der Freischütz” des Komponisten Carl Maria von Weber uraufgeführt – mit sensationellem Erfolg. Weber war ein Cousin von Konstanze Mozart, geborene Weber. Wolfgang Mozart selbst war 32 Jahre früher in Berlin, im Mai 1789. Er hoffte, eine Arbeit am preußischen Hof zu finden. Mozart besuchte in einem älteren Theater am Gendarmenmarkt inkognito die Proben zu “Entführung aus dem Serail”. Man erkannte ihn an seinem österreichischen Akzent. Er hatte die Berliner Musiker beschimpft: “Verflucht! Wollt’s Ihr D greifen!” Während seines Besuches wohnte Mozart in Potsdam, Bassinplatz 10.

 

Wohnhaus von Richard Strauss, Heerstraße 2

In diesem Haus, Heerstraße 2 am Theodor-Heuss-Platz, lebte zwischen 1913 und 1917 der Opernkomponist und Dirigent Richard Strauss. Er komponierte hier “Die Frau ohne Schatten” und “Ariadne auf Naxos”. Fast 20 Jahre früher arbeitete Strauss bereits als Dirigent an der Hofoper Unter den Linden, heute Deutsche Staatsoper. Strauss verließ Berlin im Mai 1918 in Richtung Wien, wo er die Leitung der Wiener Hofoper übernahm.

 

 

Bode-Museum, Monbijoustraße 3

Das Bode-Museum ist ein altes Museum aus der Kaiserzeit und ein Ort gelegentlicher Opernaufführungen. Es enthält eine Skulpturensammlung, Byzantinische Kunst, Gemälde und historische Münzen. Im Jahre 2012 präsentierte Dirigent und Regisseur Christoph Hagel in den Hallen des Bode-Museums Mozarts “Le nozze di Figaro”. Ein Jahr zuvor gab es hier Haydns “Orpheus und Eurydike” zu sehen und im Spätherbst 2010 Mozarts “Titus”. Opern werden in Berlin auch an anderen Stellen außer in Opernhäusern gezeigt, zum Beispiel in einem ehemaligen Kraftwerk in Berlin-Mitte oder auf einer schwimmenden Bühne im Wannsee.

Part II of Berlin’s Opera World: Next Sunday.

 

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