View from Konzerthaus, Gendarmenmarkt

They are the dark matter of language. They are everywhere, in almost every sentence. Although difficult to detect they reveal how we really feel and think. They consist of tiny little words passing our lips when we speak (or sing) but they make a huge impact on how the listeners perceive us. In German they are always in lower case and the only words that never change, never decline. We call them die Partikel (plural: die Partikeln), in English “particle”.

There are several types of particles:

Die Gradpartikeln like besonders, sehr, wenig, ganz, etwas, that describe the intensity of an activity,

Die Fokuspartikeln like auch, sonst, nur, sogar, that emphasize a certain part of the sentence.

Modal particles (die Modalpartikeln) might interest us especially because they inform the listener about the attitude and the feeling of the speaker (or singer). Naturally, libretti are full with Modalpartikeln like ja, doch, so, bloss, denn etc.

It seems to me that the language is richer with Modalpartikeln in the southern part of the German-speaking world, perhaps because of the more extroverted nature of Bavarians and Austrians.

“Der Rosenkavalier” confirms this observation. Richard Strauss’s opera takes place in Vienna. The librettist Hugo von Hofmannsthal, himself a poet and playwright from Vienna, peppers the language of each character with a lot of particles making it possible for the singers to explore their character’s emotions not only through the music but also through the words.

Akt 1.

liebkosen = to caress, to cuddle; schmeißen = to throw, der Degen = rapier

 Nach einer wunderbaren Nacht liebkosen sich die Marschallin und ihr junger Geliebter Octavian im Bett. Es klingelt.

MARSCHALLIN

Schnell, da versteck’ Er sich! Das Frühstück ist’s.

OCTAVIAN

(versteckt sich hinter einer Wand)

MARSCHALLIN

Schmeiß’ Er doch den Degen hinters Bett.

OCTAVIAN

(versteckt den Degen.)

The Marschallin uses the particle doch to signal impatience and worry.

Die Marschallin hört Pferde und Leute auf dem Hof. Sie fragt Octavio, ob er auch etwas hört.

OCTAVIAN

Ja freilich hör’ ich was, aber muss es denn dein Mann sein!? Denk’ dir doch, wo der ist: im Raitzenland, noch hinterwärts von Esseg.

The denn shows that he is carefree. He believes another person is arriving. He tells the Marschallin through the particle doch that she must not worry.

der Neureiche = nouveau riche, versprechen = to promise, schicken = to send, der Spiegel = mirror

Octavian hat recht. Nicht der Feldmarschall kommt, sondern Baron Ochs von Lerchenau. Der Baron bittet die Marschallin um einen Brautwerber. Der Brautwerber soll der jungen Sophie, der Tochter des Neureichen Faninal, eine silberne Rose bringen. Diese Rose ist ein Zeichen für das Interesse des Barons Ochs, sie zu heiraten. Die Marschallin verspricht dem Baron, Octavio als Brautwerber zu schicken. Ochs freut sich und geht. Für einen Moment ist die Marschallin allein. Sie sieht in den Spiegel und sie weiß: Die Zeit ist ein “sonderbar’ Ding.”

MARSCHALLIN

Wo ist die jetzt? Ja, such’ dir den Schnee vom vergangenen Jahr! Das sag’ ich so: Aber wie kann das wirklich sein, dass ich die kleine Resi war und dass ich auch einmal die alte Frau sein werd? Die alte Frau, die alte Marschallin! … Wie kann denn das geschehn? (denn = surprised, sentimental, sad – how could that happen?) Wie macht denn das der liebe Gott? (denn – how could the good lord do something so unexpectedly?)

Octavian kommt zurück.

OCTAVIAN

Und du bist traurig!

MARSCHALLIN

Es ist ja schon vorbei. Du weisst ja, wie ich bin. Ein halb Mal lustig, ein halb Mal traurig. Ich kann halt meinen Gedanken nicht kommandier’n.

She cannot control her thoughts. Octavian hears it, and every time you hear the particle halt, it certainly means, “That’s the way it is.”

Stay tuned for Act 2 and 3, and read next Sunday’s update: Der Rosenkavalier through Particles, Part 2.

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